800 ausgezeichnete Unternehmen

Service-Check 2018/19: Wer hat den besten Service Deutschlands?

Alle jammern über die Servicewüste Deutschland. Aber gibt es die überhaupt? TESTBILD hat es überprüft – und zwar mit denen, die es am besten wissen müssen: den Kunden.

Datum:
Dier beste Service 2018/19

Test: Wer hat den besten Service Deutschlands? IKEA, PayPal, Amazon – TESTBILD hat über 2.400 Unternehmen, Dienstleister und Behörden auf Servicequalität getestet. Wer bietet den Kunden am meisten?

Viele Kunden finden den Service eines Unternehmens immer dann gut, wenn Sie bei Beanstandungen möglichst ohne Umwege den Kaufpreis zurückerstattet bekommen. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist der Versandriese Amazon: Wer dort etwas zurückschickt, bekommt in der Regel schnell und unkompliziert sein Geld zurück – fertig. Was aber, wenn Fragen zu einem Produkt auftauchen? Wenn die falsche Größe geliefert wurde? Oder sich die Bedienung kniffliger als erwartet gestaltet? Egal ob Online-Shop oder Ladengeschäft: In solchen Fällen zeigt sich, wie gut der Kundenservice wirklich ist. Denn dann sind kompetente und freundliche Mitarbeiter gefragt, die schnell reagieren und dem Kunden das Gefühl geben, dass er mit seinem Anliegen nicht allein gelassen wird. Anders gesagt: Guter Service geht weit über die bloße Rückerstattung hinaus.

800 Anbieter mit Top-Service

TESTBILD und Statista haben in einer der größten Kundenbefragungen Deutschlands darum genauer nachgehakt: Was bedeutet für Verbraucher eigentlich guter Service? Welche Geschäfte, Einrichtungen oder Online-Shops erfüllen diese Ansprüche – und welche nicht? 20500 Personen haben im Mai und Juni 2018 anhand der wichtigsten Service-Kriterien mehr als 2400 Testkandidaten bewertet. Details zum Bewertungsverfahren und alles über die einzelnen Kriterien lesen Sie auf der nächsten Seite. Die insgesamt 800 ausgezeichneten Service-­Sieger finden Sie in der Übersicht der folgenden Fotostrecke:

Galerie: Diese Unternehmen bieten ausgezeichneten Service

Empfehlungen – wichtig wie nie

Ein Aspekt bei der Befragung von Kunden ist dabei besonders wichtig: die Bereitschaft zur Weiterempfehlung. Die Mechanik der persönlichen Weiterempfehlung haben digitale Austausch-Plattformen von Facebook bis Yelp beinahe perfektioniert. Das macht sie für Unternehmen gleichermaßen wichtig wie gefährlich. Denn spontan geäußerte Kritik von Nutzern und Kunden auf einer öffentlichen Plattform kann sich für ein Geschäft zu einer vernichtenden Beschwerde-Lawine kritischer Verbraucher entwickeln – bis zum gefürchteten „Shitstorm“ im Netz.
Leider funktioniert das auch, wenn die Kritik übertrieben oder falsch ist. Als Reaktion auf die immer ausgeklügelteren Mechanismen der Online-Bewertungen entwickelt sich sogar zunehmend eine Art Schatten-Industrie. Sie bietet Unternehmen in professionellem Maße an, einschlägige Bewertungsplattformen zu durchforsten und das öffentliche Bild des jeweiligen Unternehmens mit maßgeschneiderten Kommentaren und Urteilen ins gewünschte Licht zu rücken. Folge: Die Bewertungen im Internet selbst stoßen bei vielen schon auf Skepsis, weil eben oft unklar ist, ob Bewertungen wirklich echt sind oder nicht.

Fundierte Urteile

In den Urteilen von TESTBILD und Statista gibt es solche Verzerrungen nicht. Die Kundenerfahrungen sind anonymisiert, damit läuft jedes öffentliche Mitteilungsbedürfnis ins Leere. Manipulationen vonseiten der Testkandidaten selbst sind ebenfalls nahezu ausgeschlossen: Selbst wenn ein „Doppelagent“ nur positive Bewertungen abgäbe, so relativieren die echten Kunden sein Urteil. Somit können die TESTBILD-Servicemeister stolz sein: Sie sind vor allem deshalb Sieger, weil die Urteile von echten Kunden mit echten Erfahrungen stammen. Darauf können Sie sich als Konsument ebenso verlassen wie auf die Empfehlung Ihres besten Freundes.